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Eine mehr als positive Bilanz zogen die Mitglieder der FDP Brechen bei ihrer Mitgliederversammlung aus der Kommunalwahl. Das Wahlziel Fraktionsstatus konnte erreicht werden. Die Zahl der Stimmen wurde bei gestiegener Wahlbeteiligung deutlich mehr als verdoppelt. Damit kann die FDP nun mit zwei Gemeindevertretern auch in den Ausschüssen mitarbeiten. Neben dem bisherigen Gemeindevertreter Sebastian Steul, der nun die Fraktion anführt, wurde bei der Kommunalwahl Marisa Kress als zweites Mitglied in die Gemeindevertretung gewählt. Auch die Zahl der Mitglieder hat sich im Umfeld des Kommunalwahlkampfes deutlich erhöhen können, was für die anstehenden Aufgaben Mut mache.

Foto: Jens Weber

Foto: Jens Weber

 Steul bedankte sich für die Unterstützung der Mitglieder im Wahlkampf und machte deutlich, dass er in den kommenden Jahren die Themen der FDP in die Gemeindevertretung tragen werde. Er schlug im Namen des Vorstandes vor, Tobias Kress zum Vorsitzenden zu wählen. Diesem Vorschlag folgten die Mitglieder einstimmig. Kress bedankte sich für das Vertrauen und machte deutlich: „Schon direkt nach der Bürgermeisterstichwahl haben mich sehr viele Bürger angesprochen und ermutigt mich weiter zu engagieren. Ich bin nicht der Typ, der sich auf die Couch setzt und nichts tut. Daher habe ich mich gefreut, als der Vorstand der FDP Brechen mich bat, wieder den Vorsitz zu übernehmen.

Kress hatte bereits von 2011-2015 die FDP in Brechen geführt, gab den Vorsitz jedoch im vergangenen Jahr wegen seiner Bürgermeisterkandidatur ab. „Ich konnte nicht zwei Wahlkämpfe parallel organisieren. Deshalb hatte ich mich zu diesem Schritt entschieden“, sagte Kress bei der Versammlung. Er bedankte sich für die große Unterstützung, die er auch von seiner Partei und weit darüber hinaus im Bürgermeisterwahlkampf erhalten habe. Er hätte zwar gerne dieses Amt angetreten, sei aber trotz der Niederlage stolz darauf, was er gemeinsam mit der Unterstützung so vieler Bürger erreicht habe.

Kress dankte den aus dem Vorstand ausscheidenden Mitgliedern Ulrich Heun und Jens Weber, die aus beruflichen und privaten Gründen vorübergehend etwas kürzer treten, sich aber weiter als Mitglieder einbringen wollen. Neu im Vorstand wurde als Stellvertretender Vorsitzender Michael Arthen aus Oberbrechen gewählt. Arthen ist eines der Gründungsmitglieder der FDP in Brechen und engagierte sich bislang bereits für die FDP, ohne Vorstandsmitglied zu sein. Als neuer Schatzmeister wurde Sascha Kurz gewählt, der bereits bei der Kommunalwahl für die FDP angetreten war und sich nun um die Finanzen des Ortsverbandes kümmern wird. In seiner Funktion als Fraktionsvorsitzender vervollständigt Sebastian Steul den Vorstand der Brecher Freidemokraten.

Neben den Wahlen wurden auch Themen diskutiert, die in den kommenden Jahren eine Rolle spielen werden. Die FDP möchte sich, wie im Wahlkampf angekündigt, auch weiterhin für eine transparente und offene Gemeindepolitik stark machen. Die Einbeziehung der Vereine bei der ersten Infoveranstaltung zur Emstalhalle ist dabei ein erster wichtiger Schritt, den die FDP-Fraktion in der Gemeindevertretung erfolgreich beantragt hatte. Der Umgang mit der Emstalhalle wird eines der beherrschenden Themen dieser Wahlperiode werden. Ein kleinerer Neubau anstelle der bestehenden Halle, ist aus Sicht der FDP für die Ober- und Niederbrecher Vereine keine gute Lösung. Der gemeinsame Arbeitskreis mit Gemeindevertretern und den Vereinen nimmt bald seine Arbeit auf. Mehr Informationen zu diesem Themenkreis sind zukünftig nötig, um die Bürger mitzunehmen. Auch der Zustand der Kinderspielplätze und die steigenden Kindergartengebühren sind für viele Eltern ein Ärgernis. Es ist daher gut, dass das Thema Spielplätze nun angegangen wird. Dabei arbeitet die FDP sachorientiert mit. Ob die engagierte Elterninitiative alleine ohne professionelle Unterstützung ein tragfähiges Konzept aufstellen kann, müsse man sehen. Am Engagement der Eltern wird es sicher nicht scheitern. Selters hatte professionelle Spielplatzplaner dazu geholt und damit in Eisenbach ein vorbildhaftes Konzept umgesetzt. Mit den im Haushaltsentwurf geplanten 30.000 € wird man den Zustand der Spielplätze wohl nur wenig verbessern können. Zusätzlich werden die Kindergartengebühren im kommenden Jahr wiederholt um fast 10 % angehoben. Gegen diese Erhöhung hatten in der letzten Gemeindevertretersitzung leider nur FDP und SPD gestimmt.

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