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Bahn und RMV prüfen nun doch die Herstellung eines barrierefreien Zugangs am Bahnhof Oberbrechen. Das geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des Landtagsabgeordneten Lenders (FDP) hervor. Dieser hatte nach dem Hinweis des von den Freien Demokraten unterstützten Brecher Bürgermeisterkandidaten Tobias Kress nachgefragt, welche Möglichkeiten die Landesregierung sehe, um die Barrierefreiheit am Haltepunkt Oberbrechen doch noch herzustellen. Die Bahn hatte bislang einen barrierefreien Ausbau abgelehnt, weil in Oberbrechen weniger als 1.000 Reisende pro Tag den Zug bestiegen.

 

Bereits am 08. Dezember 2015 hatte die Bahn eine Infoveranstaltung in Oberbrechen abgehalten, bei der viele anwesende Bürger kopfschüttelnd zur Kenntnis nehmen mussten, dass die Bahn eine reine Treppenanlage plant, die einen Zugang weder für Kinderwägen, noch ältere Menschen ermöglicht hätte. Bürgermeisterkandidat Tobias Kress kritisiert das bisherige Vorgehen: „Mit dem Verweis auf die angeblich zu niedrigen Nutzerzahlen werden behinderte und ältere Menschen von der Nutzung der Bahn ausgeschlossen. Gleiches gilt für Bahnreisende mit Kinderwagen, die zukünftig wohl gleich auf das Auto umsteigen werden. Wenn sich Gemeinden wie Brechen Gedanken um ein attraktives und lebenswertes Lebensumfeld für Familien und Senioren machen, dann ist das bisherige Vorgehen der Bahn ein Schlag ins Gesicht für alle, die sich engagieren.“

Nach der Veranstaltung gab Kress dann einen Hinweis an den verkehrspolitischen Sprecher in der FDP-Landtagsfraktion. Der hakte nach und bekam nun die erfreuliche Antwort von Verkehrsminister Tarek Al-Wazir (Grüne). Laut dem Minister ließe sich die Barrierefreiheit in Oberbrechen grundsätzlich durch eine Umplanung oder eine entsprechende Nachrüstung nach Abschluss der Maßnahme verwirklichen. Daher habe die Landesregierung die DB AG gebeten zu prüfen, ob die Überführung mit einer Rampe oder – wenn eine Rampe nicht realisierbar sei – mit einem Aufzug realisiert oder nachgerüstet werden kann.

 

 

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